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Eine berührende Reise: Wie Kunst unsere Seele zu spirituellem Praktizieren inspiriert, Teil 8 einer mehrteiligen Reihe

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Begeben wir uns auf eine spirituelle Reise himmlischer Inspiration, entdecken „Harmonie“, nehmen „Die Schönheit“ der Schöpfung in uns auf, schätzen den kostbaren „Freien Willen“, den uns GOTT geschenkt hat, und finden inneren Frieden durch „Ruhe“.

Eines Tages, als die Höchste Meisterin Ching Hai (Veganerin) in der Nähe des Ashrams in Costa Rica spazieren ging, empfand sie die Landschaft als außerordentlich schön. Sie war so begeistert, dass sie sofort ihre Malutensilien aus dem Ashram holte. Der Wind war so stark, dass die Meisterin die Zeichenplatte beim Malen mit einer Hand festhalten musste. Mit der Unschuld eines Kindes streifte der Pinsel der Meisterin zügig über die Leinwand, während sie die Wiese malte. Eine nach der anderen entstanden durch ihre spontanen Pinselstriche glückselige Blumen und Gräser. Besonders liebte die Meisterin den dunkelgrünen Hang und die schönen scharlachroten Blüten, die leuchtend im Wind tanzen. Der Hang wirkt wie ein dichter, samtiger Teppich, der dazu einlädt, hinaufzuklettern und an ihm hinunterzurutschen.

Die leuchtenden Blüten im Vordergrund harmonieren mit dem tiefgrünen Hang dahinter. Sie schaffen eine Szene von bemerkenswerter Ausgewogenheit und Gelassenheit, die uns einlädt, die Harmonie und die Segnungen der Natur zu würdigen, die uns so großzügig geschenkt werden.

Während das Gemälde „Harmonie“ die Gelassenheit der Natur einfängt, feiert „Die Schönheit“ ihre leuchtenden Farben und ihre freudige Lebenskraft. Wenden wir nun diesem bemerkenswerten Gemälde zu.

In diesem Gemälde bedecken winzige violette Wildblumen, die „Santa Lucia“ genannt werden, den Hang des Ashrams in Costa Rica wie Wellen in einem violetten Meer. Zunächst wählte die Höchste Meisterin Ching Hai (Veganerin), einen kleinen Baum, der in diesem Bild sein sollte. Da sie das Gefühl hatte, dass dieser Baum für die Komposition zu klein war, schuf Sie die großen, leuchtend roten Bäume. Die Meisterin sagte, es sei nicht notwendig, sich immer an die tatsächlichen Farben zu halten, da dies zu langweilig und eintönig wirken könnte. Schaut genauer hin: Die Wolken scheinen am Himmel dahin zu ziehen! Es ist nicht einfach, sich bewegende Objekte zu malen, daher war die Meisterin nach Fertigstellung dieses Gemäldes überaus erfreut. Sie brauchte viele Versuche, bevor es ihr gelang, die Farben der Blumen erfolgreich zu mischen. Diese Blumen hatten vorher nicht so wunderschön geblüht, erst nachdem die Meisterin gekommen war, wirkten sie so lebendig, als wollten sie ihre Ankunft willkommen heißen.

Durch ihren inspirierten Umgang mit Farbe und Komposition offenbart die Höchste Meisterin Ching Hai (Veganerin) die verborgene Schönheit und Lebenskraft der Natur. Mögen diese erhebenden Gemälde uns dazu inspirieren, die Harmonie, die Schönheit und die Segnungen zu schätzen, die unser Leben bereichern.

Durch ihre Gemälde vermittelt die Höchste Meisterin Ching Hai (Veganerin) nicht nur herrliche Landschaften, sondern auch tiefgründige spirituelle Lehren. Setzen wir unsere Reise mit einem weiteren inspirierenden Werk fort: „Freier Wille“.

Nach einem Meditationsretreat in Costa Rica reiste die Höchste Meisterin Ching Hai (Veganerin) auf Einladung eines aufrichtigen Wahrheitssuchenden nach Panama. An einem Hang hinter dem Haus des Gastgebers stand ein kleiner, blütenübersäter Baum. Unbeeindruckt von den starken Winden gedieh er inmitten von Felsen und dornigen Sträuchern.

Die Höchste Meisterin Ching Hai (Veganerin) sagte: „Schau dir den Hang hinter dem Haus an. Er ist schräg, und sogar der Baum wächst schräg. Dort weht immer Wind. Kannst du die Gegenwart des Windes wahrnehmen?“ Sie wählte diesen Baum als Motiv für ihr Gemälde, als Symbol für unsere unerschütterliche Entschlossenheit, auf dem spirituellen Weg ungeachtet aller Widrigkeiten durchzuhalten.

Die orangen und dunkelgrünen Blätter offenbaren die kraftvolle, lebendige Energie des Baumes, während der robuste braune Stamm und die Äste seine beständige Stärke widerspiegeln. Obwohl er auf einem schrägen, felsigen Hang steht, gedeiht der Baum so üppig, dass die Felsen darunter fast völlig von seinen Blättern und Blüten verdeckt werden. Der klare blaue Himmel, der durch die Zweige scheint, erfüllt das Gemälde mit Wärme, Hoffnung und Zuversicht. Zusammen vermitteln diese Elemente auf wunderschöne Weise die Freiheit des Geistes und die unerschütterliche Entschlossenheit, trotz aller Widrigkeiten weiterzuwachsen.

Während „Freier Wille“ die Beharrlichkeit angesichts der Herausforderungen des Lebens widerspiegelt, lädt „Ruhe“ uns dazu ein, ein tieferes Gefühl von Frieden, Zufriedenheit und Harmonie mit der Natur zu finden.

„Ruhe“ entstand 1991 während der Reise der Höchsten Meisterin Ching Hai durch die Paradise Mountains in Panama und zeigt eine friedliche Naturlandschaft voller leuchtender Farben und Gelassenheit. Bevor das Gemälde fertig war, hatte die Meisterin ihre Schüler eingeladen, den Titel zu erraten. Ihre Antworten führten zu einer faszinierenden Diskussion über die tiefere Bedeutung des Werks.

Master: Die Meisterin hat „Das Universum“ gemalt. Oh, was für eine große Sache! [Es ist] etwas ganz Einfaches. Sie sagt „Meisterin… ein weiterer Ashram, neuer Ashram.“ Oh nein, bitte, ihr arbeitet hier nicht für mich. Ihr denkt immer nur ans Arbeiten. „Panama?“ Nein, [das hat] hier nichts mit Panama zu tun. Sie sagt: „Ruheort.“ [Das ist] zu viel! „Ruhe“! Das reicht also nicht wirklich aus. „Ruhe“! Aber ich muss es nicht nehmen. Fast! „Ausruhen“, aber kein Ort – jeder Ort kann zum Ausruhen dienen. Ausruhen umfasst mehr Raum; ein Ort zum Ausruhen ist begrenzter. Verstehst du den Unterschied, den ein zusätzliches Wort ausmacht? Das nennen wir auf Chinesisch „Duo Zuei“, was so viel bedeutet wie „umständlich“, „unnötig“. „Ausruhen-Bild?“ Was? „Ausruhen-Bild!“ Bild? Wie kann ein Bild sich ausruhen? „Ausruhen“, das ist alles. Ausruhen! Inneres Ausruhen! Ja, genau! Wenn du von einem Ort sprichst, dann muss man einen Raum haben, und das ist bereits äußerlich. Wenn wir es also „Ruheort“ oder „Ruhezelt“ oder was auch immer nennen, ist es bereits physisch.

Es ist nur ein Symbol. Man muss keine dort liegende Person in voller Größe malen, sondern nur ein dort ruhendes Zelt, und schon weiß man, dass der Besitzer sich ausruht. Und das heißt nicht, unglücklich oder faul zu sein oder sich zu verstecken, denn die Farbe ist sehr hell; d. h., dass das Innere sehr glücklich ist. Und wenn wir zu viele Worte hineinpacken, ist das etwas anderes. Es ist zu viel Gerede. Wir sollten eigentlich gar keine Worte einbringen, aber da die Leute es nicht verstehen, müssen wir „Ruhe“ dort hinschreiben; sonst weiß niemand, der es sieht, was es bedeutet.

Ich wusste vorher nie, dass ich malen kann. Ich habe noch nie auch nur eine Minute lang bei einem professionellen Maler gelernt. Und ich habe noch nicht einmal Bücher über Malerei gelesen. Aber ich male einfach, weil ich etwas ausdrücken möchte, und ich denke, das ist die beste Malerei. Auch wenn Ölmalerei die schwierigste ist, habe ich festgestellt, dass sie für mich [nicht schwierig ist]. Nun, wie ihr seht, symbolisiert die Farbe inneres Glück und Harmonie; Sonst wäre der Felsen grau, der Fluss schwarz und der Wald nur grün.

Das ist die Farbe der Ruhe der Ruhe und Gelassenheit. Ich hätte mehr Rot und Gelb einbringen können, aber dann wäre es zu hektisch geworden. Jetzt wisst ihr, warum die Farben so sind, warum der Titel so lautet. Man muss etwas ausdrücken, man muss Seele haben.

Jetzt wisst ihr, warum ich es so gemalt habe. Gefällt es euch oder nicht? Bei einem Gemälde kann man nur sagen: „Ich mag es“ oder „Es gefällt mir nicht.“ Man kann nicht sagen: „Ich verstehe es“, denn es ist nicht immer möglich, es zu verstehen. Also es ist nicht angemessen zu sagen, wir verstehen ein Gedicht oder wir verstehen ein Gemälde; es gefällt uns einfach. Ich glaube, es gefällt mir. Ich wusste nicht, dass ich es malen könnte, und es sieht so echt aus und dem Gegenstand sehr ähnlich.

Durch diesen Austausch offenbart die Höchste Meisterin Ching Hai (Veganerin) die tiefere Bedeutung hinter „Ruhe“ und die spirituelle Botschaft, die in dem Gemälde verkörpert ist. Das Werk erinnert uns daran, dass selbst in einem Leben, das dem spirituellen und humanitären Dienst gewidmet ist, Momente der stillen Besinnung kostbar sind. Es vermittelt auf wunderbare Weise Zufriedenheit, Freiheit und Einheit mit der Natur und offenbart, dass wahre Ruhe nicht nur aus der Umgebung stammt, sondern aus dem friedlichen Zustand der Seele.
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